Motoball
Wird man nach der schnellsten Mannschaftssportart gefragt, wird fast immer Eishockey genannt. Aber wohl die wenigsten haben je ein Motoballspiel gesehen. Motoball ? Ja - Fußball auf Motorrädern !!!
Die schnellste Sportart mit den schnellsten Feldspielern der Welt, denn sie sitzen auf 250 ccm Motorrädern mit ca. 50 PS.
Eine Motoballmannschaft besteht aus 10 lizensierten Spielern sowie
zwei Mechanikern und einem Mannschaftsleiter. Das Spielfeld hat die Größe eines Fußballfeldes und muß mit 5m-Kreis, 16m-Raum, Toraus-, Seiten- , und Mittellinie gekennzeichnet sein. Zu Beginn kommen jeweils 4 Feldspieler und ein Torhüter (der als einziger kein Motorrad hat) zum Einsatz, welche im fliegenden Wechsel ausgetauscht werden können. Das Spiel wird von zwei Schieds- und zwei Linienrichtern geleitet. Die Spielzeit beträgt 4 x 20 Minuten, welche jeweils durch eine 10 Minuten Pause getrennt sind. Gespielt wird mit einem ca. 1000g schweren luftgefüllten Lederball, welcher einen Durchmesser von ca. 40cm hat. Der Ball darf mit Kopf, Körper oder Fuß im sitzen oder stehen gespielt werden. Um den Torhüter zu schützen ist das Tor mit einem 5m-Kreis umgeben, welcher von den Feldspielern nicht befahren und vom Torhüter nicht verlassen werden darf.
Mittlerweile haben sich im Großraum Karlsruhe - von Kuppenheim bis Ubstadt-Weiher - die besten Mannschaften Deutschlands behauptet und spielen in der Motoball-Bundesliga, Gruppe Süd um den Titel des Südmeisters. Die Motoball-Bundesliga, Gruppe Nord umfaßt die Mannschaften von Leverkusen über Jarmen (Mecklenburg-Vorpommern) und Pattensen (Hannover) und von Halle an der Saale bis Dresden.
Von diesen beiden Ligen spielen jeweils die vier Erstplazierten in einer Play-Off Runde um den Titel des deutschen Motoball-Meisters.
(Quelle. www.Motoball.de)
Regeln:
Die Regeln
Eine Motoballmannschaft besteht aus 10 lizenzierten Spielern sowie zwei Mechanikern und einem Mannschaftsleiter.
Das Spielfeld hat die Größe eines Fußballfeldes und muss mit 6m-Kreis, 16m-Raum, Toraus-, Seiten- und Mittellinie gekennzeichnet sein.
Zu Beginn kommen jeweils 4 Feldspieler und ein Torhüter (der als einziger kein Motorrad hat) zum Einsatz, die im fliegenden Wechsel ausgetauscht werden können. Das Spiel wird von je zwei Schieds- und Linienrichtern geleitet.
Die Spielzeit beträgt 4 x 20 Minuten, welche jeweils durch eine 10-Minuten-Pause getrennt sind. Gespielt wird mit einem ca. 1 kg schweren luftgefüllten Lederball, der einen Durchmesser von ca. 40 cm hat. Der Ball darf mit Fuß, Kopf oder Körper im sitzen oder stehen gespielt werden. Um den Torhüter zu schützen, ist das Tor mit einem 6m-Kreis umgeben, der von den Feldspielern nicht befahren und vom Torhüter nicht verlassen werden darf. Es kann Elfmeter gegeben werden und an der Mittellinie muss der ballführende Spieler den Ball abspielen.
Folgende Kartenregelungen gibt es:
Grüne Karte 2 Minuten Zeitstrafe
Gelbe Karte 5 Minuten Zeitstrafe
Gelb-Rote Karte Spielsperre für den betroffen Spieler, nach 10 Minuten darf ein
Ersatzspieler auf den Platz
Rote Karte Spielsperre für den betroffenen Spieler, kein Ersatz erlaubt
Der Titel des Deutschen Meisters wird in zwei Staffeln, Nord- und Südstaffel ausgespielt. Der aktuelle Meister 2003 ist Ubstadt-Weiher und kommt aus dem Großraum Karlsruhe. Andere bekannte Mannschaften aus dem Süden sind z. B: Taifun Mörsch und Puma Kuppenheim. Aus der Südstaffel kommen auch die meisten aktuellen deutschen Nationalspieler und sogar ausländische Spieler sind dort verpflichtet.
In der Nordstaffel spielen die Mannschaften aus Jarmen, Dresden, Halle/S., Leverkusen, Pattensen, Seelze und Kierspe. Der MSC-Jarmen wurde 2002 und 2003 Nordmeister und konnte sich in der anschließenden Play-off-Runde der beiden Staffeln im Jahr 2003 unter den vier besten Mannschaften Deutschlands behaupten.
International spielen Frankreich, Russland, Litauen, die Niederlande, Weißrussland, die Ukraine und Deutschland um den Titel des Europameisters.
(Quelle: http://www.msc-jarmen.de )
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